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Behandlungsschwerpunkte

Das gesamte Spektrum der HNO-Heilkunde – mit besonderer Erfahrung bei Ohr, Gleichgewicht und Allergien.

Neben der allgemeinen HNO-Versorgung für Kinder und Erwachsene haben wir uns auf folgende Bereiche spezialisiert:

Hörsturz

Sie hören plötzlich – meist auf einem Ohr – schlechter oder gar nichts mehr. Häufig kommen ein Ohrgeräusch (Tinnitus), ein Druckgefühl im Ohr, Schwindel oder Übelkeit hinzu (z. B. bei Morbus Menière). Ein akuter Hörsturz sollte zügig HNO-ärztlich abgeklärt werden. Je nach Befund behandeln wir u. a. mit intratympanaler Kortisongabe (ITC, Kortison direkt ins Mittelohr), Infusionen und hyperbarer Sauerstofftherapie (HBO).

Ohrgeräusche (Tinnitus)

Sie hören ein Sausen, Brummen, Pfeifen, Klingeln oder Rauschen, das nicht von außen kommt – dauerhaft oder anfallsweise. Wir klären die Ursachen umfassend ab und erarbeiten mit Ihnen ein individuelles Behandlungskonzept.

Schwindel und Gleichgewichtsstörungen

Drehschwindel, Schwankschwindel, Unsicherheit beim Gehen oder Stehen, Übelkeit: Mit unserer neurootologischen Diagnostik (u. a. Video-Nystagmografie, Kopf-Impulstest, Posturografie und Cranio-Corpo-Grafie) lässt sich die Ursache häufig eingrenzen – vom gutartigen Lagerungsschwindel bis zur Störung des Gleichgewichtsnervs.

Beschwerden nach Halswirbelsäulen-Verletzungen

Nacken- und Kopfschmerzen, Gleichgewichts- und Sehstörungen, Ohrgeräusche oder Geruchs- und Geschmacksstörungen nach einem HWS-Trauma (z. B. Schleudertrauma) werden bei uns objektiv untersucht – auch im Rahmen von Begutachtungen.

Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen bei Kindern

Die Ohren sind intakt, aber das Gehörte wird nicht richtig verarbeitet (z. B. Hörbahnreifungsverzögerung). Mit speziellen kindgerechten Hörtests und objektiven Messverfahren klären wir die Situation genau ab.

Allergien

Laufende oder verstopfte Nase, gerötete Augen, Juckreiz – etwa während der Pollenflugzeit, bei Hausstaubmilben oder Tierhaaren; Zungenbrennen bei bestimmten Nahrungsmitteln oder Reaktionen auf Bienen- und Wespenstiche. Wir testen (Prick-Test, Bluttest, nasale Provokation) und behandeln, auch mit spezifischer Immuntherapie (Hyposensibilisierung).

Folgen eines Zeckenstichs (Lyme-Borreliose)

Gesichtsnervenlähmung, Hörstörungen, Schwindel, Gelenk- oder Muskelschmerzen können Folgen einer Borreliose sein. Wir übernehmen die HNO-ärztliche und neurootologische Abklärung und beraten Sie zu den Behandlungsmöglichkeiten.

Problemwunden (Wundheilungsstörungen)

Bei schlecht heilenden Wunden – z. B. nach Bestrahlung, bei Diabetes mellitus (diabetisches Fußsyndrom), Durchblutungsstörungen oder Infektionen mit Problemkeimen – kann die hyperbare Sauerstofftherapie die Wundheilung unterstützen. Mehr dazu beim Druckkammerzentrum Niedersachsen.

Umweltmedizin

Beschwerden des Nervensystems durch Umweltgifte, z. B. Lösungsmittel, klären wir mit objektiven Messverfahren (evozierte Potenziale, Riech- und Schmecktests) ab.

DVT – Digitale Volumentomographie („3D-Röntgen“)

Hochauflösende dreidimensionale Aufnahmen von Nasennebenhöhlen, Ohr und Kiefer – wichtig bei chronischer Nasennebenhöhlenentzündung, vor Operationen, vor Implantationen, bei der Fokussuche oder Zahnwurzelentzündung. Die DVT ist in der Regel eine Privatleistung.

Schnarchen und Schlafapnoe

Schnarchen (Rhonchopathie) und das obstruktive Schlafapnoe-Syndrom (OSAS) werden bei uns mit ambulantem Schlafscreening diagnostiziert. Je nach Befund beraten wir zu Unterkiefer-Protrusionsschiene, Atemtherapie oder operativen Verfahren (z. B. RAUP, eine Weiterentwicklung der LAUP).

Die Informationen auf dieser Seite ersetzen keine ärztliche Untersuchung und Beratung. Welche Behandlung für Sie geeignet ist, besprechen wir persönlich mit Ihnen.